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Roboter, Robotik, Techik und Termine

Maschinelle Fertigung von Fahrrädern Drucken E-Mail

In der heutigen Zeit ist das Fahrrad immer noch ein sehr wichtiges Transportmittel, Sport- oder Hobbygerät für Jung und Alt. Es gibt viele verschiedene Bauarten von Rädern, je nachdem wo diese eingesetzt werden oder für welche Sportart sie konzipiert wurden. Daher ist es nicht verwunderlich, das heute die meisten Fahrräder maschinell gefertigt werden. So ist es möglich, schnell und relativ einfach eine große Anzahl an qualitativ hochwertigen Rädern herzustellen. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein Heimtrainer Fahrrad einen ganz ähnlichen Fertigungsprozess durchläuft. Bewissen ist, dass Fahrrad fahren auf dem Heimtrainer sehr gesund ist. Gerade für übergewichtige besteht der Vorteil, dass es sehr Gelenk schonend ist.

Wie geht es vor sich, wenn ein Fahrrad maschinell gefertigt wird? Bevor das Rad hergestellt werden kann, muss man einen Bauplan entwerfen, dieser bestimmte die Form, die Größe, das Aussehen und eventuelle Sonderausstattung der einzelnen Fahrradteile. Zu diesen Teilen gehört unter anderem: der Rahmen, die Gabel, das Lenkkopflager, der Lenker und der Vorbau. So erhält man das Grundgerüst für ein Rad und kann nun weitere wichtige Teile hinzufügen, wie die Kette, der Kettenschutz, die Bremse, die Pedalen, die Schaltung und andere Bauteile. Diese Arbeit wird in einem extra Programm (auf dem Computer) von einem Fachmann durchgeführt der weiß, auf was man beim Fahrradbau achten muss, um ein funktionsfähiges Rad zu erhalten. Von diesem digitalen Modell wird ein Prototyp angefertigt, sollte dieser den Anforderungen entsprechen, geht der Bauplan in die maschinelle Massenfertigung.

Der digitale Plan des Fahrrads wird dann in die Produktionsmaschinen eingegeben. Diese computergesteuerten Fräsen oder Umformmaschinen machen sich an die Arbeit und biegen und fräsen Metallrohre auf die exakte Form und Länge. Der nächste Schritt beinhaltet, dass die einzelnen Teile zusammen geschraubt, geschweißt oder durch Muffen verbunden werden. Auch dies wird zum Großteil von einer computergesteuerten Maschine erledigt, menschliche Mitarbeiter müssen nur bei schwierigen Formen und besonderen Fahrrädern nachhelfen. Nachdem das Grundgerüst des Fahrrads zusammengebaut und fest verbunden wurde, werden die Pedalen, Kette, Bremsen und andere wichtige Bauteile angebracht, bis das Rad fahrtauglich ist. Diese Teile werden auch bei der maschinellen Fertigung von einem Menschen (Fahrradtechniker) angebracht, da hier auf Feinheiten und Details geachtet werden muss, für die die Maschinen nicht ausgelegt sind. Der letzte Montageschritt beinhaltet die Anbringung von vorgeschriebenen Fahrradteilen, wie: Lichter, Katzenaugen, Klingel Reflektoren und Ständer.

Nachdem das Fahrrad fertig montiert wurde, muss es einen kurzen Test durchlaufen, damit man alle Funktionen und Eigenschaften des fertigen Rads bestimmen kann. Fällt der Test positiv aus, wird das Fahrrad im Handel verkauft, sollte der Test negativ ausfallen, muss das Rad nachjustiert werden.