Ein Sklave?
Der Mensch ist ja seit Anbeginn seiner Tage stets darum bemüht, sich Werkzeuge selbst herzustellen, die ihm die Arbeit und den Alltag erleichtern. In einem modernen Haushalt ist es natürlich selbstverständlich, dass Küche und Co. voll ausgestattet sind, damit die oftmals belastenden und zeitintensiven Dinge im Haushalt vereinfacht werden. Doch da die Technik ihren rasanten Siegeszug nicht zu stoppen scheint, gibt es auch immer mehr relativ futuristische Haushaltshilfen, die man sich vor einigen Jahrzehnten noch nicht einmal im Ansatz hätte vorstellen können. Ein Beispiel hierfür sind Roboter Staubsauger. Die kleinen Helfer schaffen mittlerweile je nach Typ und Modell eine ganze Wohnung binnen weniger Stunden und das natürlich ohne Aufsicht. Sind diese Roboter nun unsere modernen Sklaven des 21. Jahrhunderts? Schließlich übernehmen sie alle Arbeiten, die der Mensch eigentlich auch schaffen würde und manchmal sogar Prozesse und Tätigkeiten, die man nicht in der entsprechend erforderlichen Präzision umsetzen könnte. Zunächst muss man natürlich schon anfügen, dass solch ein Roboter keinerlei eigenständig funktionierendes Bewusstsein hat und weder denkt, noch Gefühle hat. Die Routinen und Programmabläufe, die dafür zuständig sind, dass zum Beispiel ein Roboterstaubsauger dazulernt (z.B. was das vorhandene Terrain angeht) sind wirklich nicht mehr als Programme. Dies steht im starken Gegensatz zu Science-Fiction Literatur und Inhalten, wo sich solch ein Roboter plötzlich als bewusstes Lebewesen outen kann und die Welt unsicher macht. Wer sich einen Roboterstaubsauger kauft, der braucht sich auf dieser Seite natürlich keine Gedanken machen.
Ein Helfer?
Roboter sind also aufgrund der Umstände weniger Sklaven der Menschheit, sondern vielmehr Helfer und Erweiterungen, die man nutzen kann, um sich das Leben im Haushalt zu vereinfachen (eben mit einem solchen Staubsauger) oder um andere Tätigkeiten umsetzen zu können. Schließlich hätte ein Mensch große Probleme zum Beispiel eine Fräsung eines Metallzylinders bis auf den tausendstel Millimeter genau hinzubekommen. Heutzutage steht also moralisch einem Kauf eines Staubsaugerroboters nichts im Wege. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld informiert und nicht das nächstbeste Gerät kauft, denn die qualitativen Unterschiede, vor allem was die Saugkraft und Gründlichkeit angeht, sind von Modell zu Modell sehr unterschiedlich. Schließlich will man im Nachhinein nicht noch einmal über den Boden fegen müssen, weil der Staubsauger nicht gut genug gesaugt hat. Vielleicht kann der Roboter in Zukunft auch den Beamer anschalten udn automatisch scharf stellen, so dass der Mensch sich nicht mehr bewegen muss.
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