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Roboter, Robotik, Techik und Termine

Spritzgießmaschinen Drucken E-Mail

Die heimlichen Helden der Industrie

Ihre Erzeugnisse werden täglich genutzt, doch kaum jemand kennt sie. Die Rede ist von Spritzgießmaschinen, jenen Robotern und und Großmaschinen, die in großen Werkhallen ihren Dienst verrichten. Fast alle Gegenstände die uns in unserem täglichem Leben umgeben, bestehen zum einem großen Teil aus Kunststoff. Angefangen von Toilettensitzen über Computertastaturen bis hin zu Bürostuhlarmlehnen, überall sind wir umgeben von Kunststoffteilen. Dies liegt zum einen daran, dass Kunststoff günstig in der Herstellung ist und andererseits, dass Kunststoff sehr gut in alle erdenklichen Formen gebracht werden kann. Doch wie entsteht dieser Kunststoff und wie wird er in Form gebracht? Die Antwort lautet: Spritzguss. Mit Hilfe des Spritzgussverfahrens ist es möglich, jedwede Kunststoffform herzustellen. Vom einfachen Plastikgriff bis hin zu komplexen Verbindungen, ohne Spritzgießmaschinen wäre die Welt eine andere.

Doch wie funktioniert so eine Spritzgießmaschine ? Ausgangsstoff für diese Spritzgießmaschinen sind Kunststoffkügelchen die in Form von Granulat in verschiedenen Größen vorliegen. Dieses Granulat wird in eine entsprechende Form gespritzt, dass die Form des zukünftigen Bauteils hat. Für jede Form die gegossen werden soll, muss also vorher eine entsprechende Form hergestellt werden. Ist das Granulat in der gewünschten Menge in der Maschine, muss dieses durch Hitze und Druck bearbeitet werden um die gewünschte Form zu erreichen. Je nach Werkstück und Funktion muss hierbei unterschiedlich viel Druck aufgebaut werden. Daher unterscheiden sich diese Spritzgießmaschinen unter Anderem durch ihre Schließkraft. Diese Schließkraft wird in Kilo Newton angegeben und reicht von 500 kN bis hin zu 5000 kN. Um eine Vorstellung davon zu bekommen welche Kräfte hierbei wirken, muss vor Augen geführt werden, dass 1 kN in etwa dem Gewicht von 100 Kg entsprechen.